» ekelhaft

Autor: Sarah

In der Disco begegnen einem ja die gruseligsten Gestalten. Vom müffelnden Alternativen, der herumpöbelt und riecht, als hätte er in Bier gebadet bis hin zum widerlichen Aufreißer gibt es eine nahezu unerschöpfliche Bandbreite an unangenehmen Begegnungen, die man machen kann.

S. aus B. hatte ein besonders abartiges Erlebnis. Sie befand sich an einem ganz normalen Samstag Abend in ihrem Lieblingsschuppen. Ihr Freund wollte nachkommen, sie solange zwei, drei Stunden alleine Spaß haben. Unglücklicherweise hatte genau an diesem Abend der sonst so gern genutzte Karaoke-Floor eine Art geschlossene Veranstaltung. Blöd. Also ab auf den 80’s Floor um dort die Zeit totzuschlagen.

Disco ©416style

Es war kalt und die Musik langweilig und untanzbar, zumal eh kein Mensch sich auf der Tanzfläche sehen ließ. Nach über einer Stunde wurde die Erwägung, einfach nur um sich die Zeit zu vertreiben, zu tanzen allmählich sinnvoll. Während S. aus B. sich also unbescholten dreht und amüsiert, wird sie plötzlich von jemandem angetanzt. Er hat eine Glatze, große dümmlich dreinblickende braune Kuh-Augen und ist pummlig. Sein Teint und seine Gesichtszüge identifizieren ihn, vermutlich, als Südländer. Pikiert, aber ohne sichtbare Rücksichtsmöglichkeit, lässt S. sich das gefallen, ignoriert den herumhampelnden kleinen Moppi aber so gut es geht. Als dieser schließlich den Versuch startet, sie anzufassen, blockt sie höflich aber bestimmt ab. So nicht. S. versucht sich durch langsames Von-Dem-Typen-Wegtanzen seinen aufdringlichen und anzüglichen Tanz-Bewegungen (eindeutigen Hüftstößen, widerliche Gesten, sich über die Lippen lecken, penetrantes Zwinkern) zu entziehen, er verfolgt sie aber unablässig. S.’s Freund ist nicht zu sehen und irgendwann erträgt sie es nicht mehr - wortlos verschwindet sie für 10 Minuten auf der Toilette.

Als sie wiederkehrt, hat Moppi zum Glück das Weite gesucht und auch der Freund taucht bald auf.
Damit aber noch nicht genug. Nein, Moppi war bald darauf wieder da und hatte diesmal ein willigeres Opfer gefunden. Seine fleischigen Pfoten fummelten am Hintern einer relativ unansehnlichen Frau herum, die er den Rest des Abends nicht mehr aus seinen Fängen entließ. Das Ganze lief weit genug, dass Moppi mitten auf der Tanzfläche begann, durch das T-Shirt der Fremden dort, wo ohne Kleidung ihre Brustwarzen sein würden, zu belecken. Dieser verstörende und übelkeitserregende Anblick gibt S. aus B. und Anhang den Rest - Sie gehen nach Hause.

Weitere Gruselstorys dieser Art werden sicher folgen. Jede Disco ist immer auch irgendwo eine Freakshow.

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Autor: Sarah

Nach der Erörterung der Frage “Was macht Männer sexy?” heute mal andersherum. Was geht gar nicht und wovor nimmt der Großteil der Frauen angewidert reißaus?

1. Absolutes No Go ist und bleibt der Vokuhila. Die 80er sind vorbei und was früher mal ganz fesch war, bringt heute die meisten Frauen zum Gruseln. Daumen runter für den Vokuhila!

2. Ebenfalls alles andere als schön anzuschauen: Zu enge Hosen. Mag sein, dass der Mann einen tollen Hintern hat und meinetwegen auch einen wohlgeformten Penis, das Tragen einer engen Hose rechtfertigt das längst nicht. Manche Sachen sollte man bis zum gegenseitigen Ausziehen einfach der Phantasie überlassen! Bitte!

3. Weitere unbeliebte Kleidungsfehltritte: Socken zu Sandalen (am besten noch in weiß), Hawaii-Hemden, sich von oben bis unten in weiß kleiden.

4. Außerdem: Nach Schweiß stinken, fettige Haare, Schuppen, leuchtende Pickel, gebleichte Zähne, Arschgeweih und Solarium-Haut geben auch ein großes, dickes Minus auf dem Konto der potentiellen (Sexual-)Partnerin.

5. Besonders schön - Einrasierte Muster, sowohl in Bart, Haupthaar oder in anderen Körperregionen, wird vorwiegend als lächerlich empfunden und ist zu vermeiden.

Abschließend bleibt mir zu sagen, dass Sie natürlich gerne Vokuhila, fettige Haare und enge Hosen tragen können. Nichts dagegen, wirklich nicht! Auch gerne als Single. Die Suche nach einer Partnerin oder einem Abenteuer erschweren Sie sich dadurch jedoch unnötig.

Wer auf all das aber keinen Bock hat, hat immer noch die Möglichkeit unter Einsatz von geringen finanziellen Mitteln, egal mit welchem Aussehen, Damen einschlägiger Einrichtungen zu einem Schäferstündchen zu überreden. ;)
Ob das eine tolle Dauerlösung ist, sei an dieser Stelle allerdings mal dahingestellt.

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