Nach der Erörterung der Frage “Was macht Männer sexy?” heute mal andersherum. Was geht gar nicht und wovor nimmt der Großteil der Frauen angewidert reißaus?

1. Absolutes No Go ist und bleibt der Vokuhila. Die 80er sind vorbei und was früher mal ganz fesch war, bringt heute die meisten Frauen zum Gruseln. Daumen runter für den Vokuhila!

2. Ebenfalls alles andere als schön anzuschauen: Zu enge Hosen. Mag sein, dass der Mann einen tollen Hintern hat und meinetwegen auch einen wohlgeformten Penis, das Tragen einer engen Hose rechtfertigt das längst nicht. Manche Sachen sollte man bis zum gegenseitigen Ausziehen einfach der Phantasie überlassen! Bitte!

3. Weitere unbeliebte Kleidungsfehltritte: Socken zu Sandalen (am besten noch in weiß), Hawaii-Hemden, sich von oben bis unten in weiß kleiden.

4. Außerdem: Nach Schweiß stinken, fettige Haare, Schuppen, leuchtende Pickel, gebleichte Zähne, Arschgeweih und Solarium-Haut geben auch ein großes, dickes Minus auf dem Konto der potentiellen (Sexual-)Partnerin.

5. Besonders schön - Einrasierte Muster, sowohl in Bart, Haupthaar oder in anderen Körperregionen, wird vorwiegend als lächerlich empfunden und ist zu vermeiden.

Abschließend bleibt mir zu sagen, dass Sie natürlich gerne Vokuhila, fettige Haare und enge Hosen tragen können. Nichts dagegen, wirklich nicht! Auch gerne als Single. Die Suche nach einer Partnerin oder einem Abenteuer erschweren Sie sich dadurch jedoch unnötig.

Wer auf all das aber keinen Bock hat, hat immer noch die Möglichkeit unter Einsatz von geringen finanziellen Mitteln, egal mit welchem Aussehen, Damen einschlägiger Einrichtungen zu einem Schäferstündchen zu überreden. ;)
Ob das eine tolle Dauerlösung ist, sei an dieser Stelle allerdings mal dahingestellt.

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Also, wo waren wir stehengeblieben?

Charakterzüge, die Frauen scharf finden.
Erstmal - Frauen mögen keine Männer, die die ganze Zeit an sich selbst herummäkeln. Ich bin zu dick, ich bin zu aufbrausend, ich bin zu dies und das. Sie wollen diejenigen sein, die permanent mit sich unzufrieden sind, der Mann sollte an dieser Stelle nicht schlimmer als seine Partnerin sein ;)

Ganz oben auf der weiblichen Wunschliste: Charme. Gefolgt von Humor und, hört hört, Niveau. Was sonst noch? Zählen sexy man ©La Fonditowir mal auf. Ehrlichkeit, Höflichkeit, Intelligenz, Treue, Respekt vor Frauen, Natürlichkeit, Einfühlsamkeit und Zuhören.

So. Das finden Frauen also toll.
Was heißt das also für den Mann, der sexy sein will? Pflege dich ohne schwul zu wirken und sei der perfekte Gentleman, der jeden Wunsch der Frau bereits fünf Minuten vor ihr kennt.

Und genau deshalb sind Ratgeber und Studien albern. Mal im Ernst - können Sie das alles? Lustig sein, niveauvoll, einfühlsam, super zuhören, charmant, interessiert, klug und immer höflich sein? Rund um die Uhr. Das klingt eher nach einem klischeebehafteten Typen aus einem Schnulzenfilm alá Patrick Swayze, aber nicht nach einem echten Menschen.

Was lernen wir daraus? Sie werden sowieso nie allen gefallen oder dem perfekten Stereotyp von “sexy” entsprechen. Also - seien Sie zufrieden mit sich. Achten Sie ein bisschen auf sich und seien Sie einfach, wie Sie sind. Sich permanent verstellen, nur um einer Frau zu gefallen ist schließlich auch nicht das Gelbe vom Ei.

Und am sexiesten sind immer noch die Männer, die selbstbewusst durchs Leben gehen, ohne sich für ein bisschen Sex oder die Bewunderung einer Frau selbst zu verkaufen.

Interessant dazu auch dieser Link.

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Sexy, sexy, sexy. Wir alle reden andauernd davon, aber was macht einen Mann denn nun sexy?

Kennen Sie das? Sie wälzen Ratgeber, diverse Magazine und befolgen brav die darin erteilten Ratschläge, in der Hoffnung, endlich attraktiv auf ihre weiblichen Mitmenschen zu wirken. Waschbrettbauch antrainieren, überhaupt jede Menge Sport, die ganze Zeit lächeln, den knackigen Po betonen… So richtig wohl fühlen Sie sich mit keinem dieser ach so tollen sexy man ©Miguel SerranoTips und so richtig funktionieren tut, wenn Sie mal ehrlich sind, auch nichts davon.

Alles also nur Blödsinn? Entweder die Frauen finden einen sexy oder eben nicht und man hat Pech gehabt?

Ich habe mich mal auf die Suche gemacht und recherchiert und hier sind nun die, mehr oder minder überraschenden, Ergebnisse, was Frauen an Männern wirklich toll finden.

Zuallererst: Vergesst das Waschbrettbauch-Klischee! Bei näherer Befragung gaben fast alle Frauen zu, dass das egal wäre. Dagegen sind nur wenige, aber ernsthaft Wert legt wirklich keine darauf.

Zweitens. Rasierte Beine, Solarium, Augenbrauen-Zupfen - ebenfalls Quatsch. Die meisten Frauen stellen sich einen heißen Typen schon gepflegt vor, gepflegt meint aber nicht tuntig penibel bei der eigenen Schönheit und schon gar nicht eitel! Mundgeruch vermeiden, regelmäßig waschen, ein wenig Deo und möglichst kein halbes Kilo Dreck unter den Nägeln. Wenn dann die Haare auch noch hin und wieder gewaschen und geschnitten werden, ist Frau rein optisch bereits völlig zufrieden. Vergessen Sie also Gedanken wie: “Ich bin hässlich. Mich will keine”. Frauengeschmäcker sind sehr vielseitig. Es gibt definitiv Frauen, die Sie nicht hässlich finden.

Drittens. Wie sieht’s denn jetzt mit dem Charakter aus? Antworten darauf und Weiteres zum Thema: Was finden Frauen an Männern sexy? findet ihr im zweiten Teil.

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Cristiano Ronaldo ©Atila Thehun

Ja, Sportler und insbesondere Fußballer scheinen sexy genug zu sein, um hier regelmäßig Erwähnung zu finden. Für diejenigen, denen Cristiano Ronaldo noch unbekannt ist: Der junge Mann ist im Februar 1985 zur Welt gekommen, Portugiese und Spieler in der portugiesischen Nationalmannschaft sowie bei Manchester United.

Für sein fußballerisches Talent bekam er bereits zahlreiche Auszeichnungen, nun folgt dieser Blog-Eintrag als Hymne an seinen Sexappeal. Zugegebenermaßen reizt mich persönlich an ihm lediglich das hübsche Gesicht und das unleugbar hinreißende Lächeln. Mein Lieblings-Fußballer ist er bei Weitem nicht und seine Diamanten-Ohrringe, Goldkettchen und übertriebenen Gel-Mengen im Haar lassen ihn selbstverliebt wirken.

Er scheint nicht nur bei Manchester United darauf bedacht zu sein, David Beckham zu vertreten, sondern scheint auch in Sachen Selbstdarstellung in seine Fußstapfen treten zu wollen. Im Gegensatz zu Beckham wirkt er dabei allerdings nicht wie ein Mann, der sich halt gerne pflegt und gut gekleidet ist, sondern beinahe wie ein Gigolo, der mit seinem guten Aussehen herumprotzt. Das gibt ein Sympathie-Minus, ändert aber leider Gottes nichts daran, dass mir und vermutlich vielen anderen Frauen da draußen beim Anblick schöner Bilder Ronaldos schwindlig wird. Gefolgt von einem Grinsen, das sowohl lüsterne als auch zärtliche Gedanken verrät.

Prädikat: Süß, sexy, wirkt allerdings eingebildet.

Nach hinten heraus bleibt im Übrigen wieder einmal zu sagen: Selbstverständlich ist der Mann bereits in festen Händen. Seine Freundin heißt Gemma Atkinson und war im November letzten Jahres in der englischen Version des Dschungel-Camps (”I’m a Celebrity - Get Me Out of Here!”) anzutreffen. Was das über sie aussagt, überlasse ich der Phantasie des Einzelnen.

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Na? Kennen Sie diesen Mann?

Für die Unglücklichen da draußen, denen er unbekannt ist: Dieser hübsche, nasse Typ ohne Hemd ist Josh Holloway, einer der Hauptdarsteller der US-Fernsehserie “Lost”. Dort spielt er den raubeinigen James “Sawyer” Ford, einen typischen Macho, der gerne mal mit der Pistole herumfuchtelt und hemmungslos der schönen Frau nachsteigt.

Die Rolle passt zu ihm wie die Faust aufs Auge, aber natürlich ist an Josh Holloway noch einiges mehr dran als “Lost” oder der Davidoff-Werbespot.

Geboren ist Josh im Juli 1969 im sonnigen Kalifornien. Er hat schottische und niederländische Wurzeln. Schon als Kind interessierte er sich für die Schauspielerei und so hielt es ihn nicht lange beim Studium: Nach einem Jahr brach er die Uni ab und ging nach Los Angeles um Model zu werden. Es folgten Rollen in eher unbekannten Filmen wie “Doctor Benny”, “Mi Amigo” oder “Cold Heart”. Das Vorsprechen zu und die daraus folgende Rolle in “Lost” bescherte ihm schließlich den bisher größten Erfolg seiner Karriere. Auch in der vierten Staffel, die zur Zeit in den USA produziert wird (bzw. momentan gerade nicht, die Drehbuchautoren sind nach wie vor im Streik), ist er Teil der Besetzung.

Muss ich viel sagen, um die Frage zu beantworten, warum Josh sexy ist? Der durchtrainierte Körper, coole Blick und die unleugbare Ausstrahlung von Männlichkeit sprechen für sich.

Aber wie schöne Männer es so an sich haben - Josh ist verheiratet, und zwar mit seiner langjährigen Partnerin Yessica, die er 2004 zur Frau nahm. Die beiden leben gemeinsam in Los Angeles. Schade!

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Und schon wieder befinden wir uns im Sport.

Diesmal nehmen wir Philipp Lahm unter die Lupe. Das mit der Lupe ist an dieser Stelle übrigens kein albernes Wortspiel meinerseits um auf seine mit 1,70 m eher geringe Körpergröße anzuspielen.

Was gibt es also über den Torschützen des ersten 2006er WM-Tores zu wissen? Zuallererst ist er, wie ich im Übrigen auch, Skorpion - Geboren am 11. November 1983 in der bayrischen Landeshauptstadt München. Er spielt links oder rechts außen in der Abwehr und ist sowohl beim FC Bayern München als auch in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft tätig.

Hier könnt ihr Lahm einmal oben ohne und von einem Moderator ausgiebig kommentiert bewundern.

Lahm ist wohl das, was man im allgemeinen Sprachgebrauch ohne lange zu überlegen “schnuckelig” nennen würde. Sein Sexappeal ist nicht aufdringlich oder unentrinnbar, nein, statt verschwitzten braunen Muskelpaketen trägt er einen Philipp Lahm wikipedia ©Florian K.durchtrainierten und gut geformten deutsch-blassen Torso mit sich herum. Und genau das ist doch das Schöne an ihm. Er ist nicht überdimensional und surreal sexy, sondern sexy wie der süße Kerl zwei Häuser weiter. Echter eben, als halbnackte Hollywood-Schönlinge oder Unterwäsche-Models in engen Slips.

Besonders schätzenswert finde ich außerdem, dass er sich nicht darauf beschränkt, erfolgreicher Fußballer zu sein. Ganz im Gegenteil liegen ihm Kinder sehr am Herzen. Und daraus macht er auch keinen Hehl: Er ist SOS-Kinderdorf-Botschafter, übernahm Patenschaften für Kinder-Fußballturniere. Sein neuestes Projekt ist sogar eine eigene Stiftung - Die Philipp-Lahm-Stiftung, die Kindern und Jugendliche in Europa und Afrika unterstützen soll.

Auf seiner Homepage findet sich folgendes Statement auf die Frage, warum er sich so sehr für Kinder engagiert: “Ich hatte selbst eine super Kindheit, das war der Grund für mich etwas zurückzugeben”.

Prädikat: Durch und durch liebenswert. Männer, die nicht nur an sich, sondern auch an andere denken - definitiv sexy!

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In der Reihe „Es war einmal…“ finden sich ab sofort immer mal wieder Berichte, über Männer die definitiv sexy waren, auch wenn davon heutzutage vielleicht nicht mehr allzu viel übrig ist.

Heute: Uwe Fahrenkrog-Petersen

Fahrenkrog-Petersen, 1960er Baujahr, ist den meisten unter euch vermutlich noch gut als Popstars-Jurymitglied bekannt. Das war 2003, heraus kamen „Overground“ und die „Preluders“. Ein etwas geringerer Teil der breiten Masse weiß gerade noch, dass der Gute ansonsten Musikproduzent ist und mitunter N*SYNC und diverse Kinofilme mit Musik versorgte.

Was nur wenigen bekannt ist, ist was Fahrenkrog-Petersen vor rund zwei Jahrzehnten so getrieben hat. Einige wissen es vielleicht – Er war Keyboarder bei „Nena“. Und nicht nur das, er komponierte die Musik zu allen Songs.

Soviel zu seiner Karriere, aber Songschreiben ist ja nun nicht zwangsweise sexy, immerhin macht Ralph Siegel das auch. Werfen wir also einmal einen Blick in die „Es war einmal“-Kiste und bewundern den süßen Fahrenkrog-Petersen in seinen Zwanzigern (am Keyboard):

Schnell wird klar, warum dieser Kerl definitiv das Prädikat „Miau“ verdient: Blondgelocktes Haar, einladender Schmollmund, anziehender Blick. Wer da widerstehen kann und will ist selbst schuld. 1986 löste sich „Nena“ schließlich auf und Fahrenkrog-Petersen ließ sich in New York nieder um sich in Ruhe dem Komponieren und Produzieren widmen zu können. Ein Jahr später kam dann auch ich zur Welt.

Was hat sich in den Jahren geändert?

Uwe Fahrenkrog-Petersen ist auch heute kein unattraktiver Mann, musste allerdings mit der Zeit doch viel von seinem jugendlichen Charme lassen. Sei es drum, sympathisch wirkt er nach wie vor.

Und was macht er eigentlich heute, nach Popstars und Nena? Heute ist er Produzent des Duos „Milk and Honey“. Anne Ross war Mitglied bei den „Preluders“, ihre Partnerin Manel Filali ist mittlerweile mit Fahrenkrog-Petersen verlobt. Wir gratulieren und wünschen weiterhin viel Erfolg in Karriere und Beziehung.

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Wer „sexy“ und „Sportler“ sagt, muss auch „Roque Santa Cruz“ sagen.

Machen wir eine kurze Bestandsaufnahme: Geboren ist der Fußball-Schnuckel 1981 in Paraguay. Mit 16 machte er in Fußballkreisen erstmals von sich reden, zwei Jahre später landete er als Stürmer beim FC Bayern München. Ebenfalls seit 1999 gehört er zum Stammkader der Nationalmannschaft von Paraguay. Nach einer Serie von Verletzungen und privaten Schwierigkeiten, die sich auch auf seine spielerischen Leistungen bei Bayern niederschlugen, verließ er den FC Bayern München und wechselte in die englische Mannschaft „Blackburn Rovers“. Dort ist er seit Mitte 2007 wieder erfolgreich am Werk. Santa Cruz ist rund 1,90 m groß und, schade, verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Soweit, so gut. Was macht Santa Cruz nun aber sexy? Die Tatsache, dass jeder halbwegs durchtrainierte Mann mit Muskeln schwitzend und in kurzen Hosen toll aussieht? Die warmen braunen Augen? Oder ist es das schöne Haar, das zum Hereingreifen einlädt? Was davon es auch ist, spätestens seit seinem Auftritt mit den Sportfreunden Stiller, einmal stimmlich im Refrain und einmal leibhaftig im Musikvideo von „Ich, Roque“, ist Santa Cruz nicht mehr nur fußballfanatischen Damen und Insiderinnen bekannt.

Alle seine Fans dürfte es vielleicht interessieren, dass Cruz nicht gedenkt, jemals in die deutsche Bundesliga zurückzukehren. In einem Interview mit der Süddeutschen sagte er vergangenen Sommer, dass seine Geschichte mit den Bayern zwar vorbei sei, er aber zuviel Respekt vor Fans und Stadt habe um gegen die Bayern zu spielen. Immerhin kamen in München seine beiden Kinder zur Welt. Definitiv ein Verlust für den deutschen Fußball und ein Anreiz weniger, um als Frau Bundesliga zu gucken.

Schade. Aber der Mann geht seinen Weg. Und genau das macht ihn, wenn wir einmal ehrlich sind, gleich noch ein gutes Stück heißer.

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Graue Haare. Für viele Männer beginnt mit dem Sprießen des ersten grauen Haares eine gewaltige Midlife-Crisis. Aber ist das überhaupt notwendig? Wird man(n) mit grauem Haar schlagartig zum alten Sack oder aber haben wir es dabei mit einer Steigerung des Sexappeals zu tun?

Aber hallo! Seit wann sind graue Haare denn ein Grund zur Verzweiflung? Schauspieler wie George Clooney, Ralph Herforth oder aber der griechische Torhüter Antonios Nikopolidis machen es vor: Graues Haar ist nicht das Ende des Lebens. Im Gegenteil. Clooney gewann 2006 zuletzt den Award zum „Sexiest Man Alive“ und bewies damit nicht alsGeorge Clooney ©Joe Shlabotnik Erster, wie sexy und männlich graue Strähnen auf das weibliche Publikum wirken können.

Lasst uns zu dem Thema noch ein paar Fragen klären. Warum „ergraut“ man? – Das Haar „färbt“ sich nicht, wie fälschlicherweise angenommen, grau. Die Pigmentzellen, die den Haarfollikel umgeben, sind irgendwann erschöpft und können keinen Farbstoff mehr abgeben. Das Haar wächst ohne Farbpigmente weiter und wirkt, inmitten von noch farbigen Strähnen – grau.

Und was genau finden Frauen nun an ergrautem Haar anziehend, ist es doch ein Zeichen von schwindender Jugend? Ganz einfach. Graues Haar vermittelt vielen Frauen einen Eindruck von Bodenständigkeit, Reife und Erfahrung. Und das sicherlich nicht im Sinne von „alter Knacker“, sondern vielmehr die sexuellen Fähigkeiten betreffend. Das klingt doch gleich ganz anders, was, meine Herren?

Natürlich sollte man auch hier wie immer auf dem Boden der Tatsachen bleiben. Graue Haare machen einen hässlichen Mann nicht automatisch schön oder aus einem zurückgezogenen Einsiedler einen Frauen-Magneten. Sie machen einen interessanten Mann vielmehr noch interessanter und unterstützen den bereits gegebenen Charme. Sofern man selbstbewusst mit den silbernen Strähnen umzugehen weiß.

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Alljährlich verleiht das amerikanische „People Magazine“ anhand eines Jury-Entscheids den Preis für den attraktivsten Mann des Jahres, den „Sexiest Man Alive“.

Während George Clooney 2006 auf den Thron der erotischsten Hollywood-Adonise steigen durfte, landete er 2007 nicht einmal in den Top Ten.

Stattdessen freut sich Schauspieler Matt Damon über den ersten Platz, dicht gefolgt von „Verwünscht“- und „Grey’s Anatomy“-Schnuckel Patrick Dempsey. Bronze erhält Ryan Reynolds, der mir bis dato komplett unbekannt war.

„People“ begründet die mir doch sehr schleierhafte Entscheidung für Matt Damon mit seinem „unwiderstehlichen Sinn für Humor“, seinen Fähigkeiten als Familienmensch und seiner „herzerweichenden Bescheidenheit“. Ich wüsste zwar nicht, Matt Damon Wikipedia ©Mod Mikewas Bescheidenheit und Humor eines Mannes mit seinem rein optischen Sexappeal zu tun hätten, aber nun gut. Wenn Frohsinn und Vaterfähigkeiten so begehrt sind, finden wir vielleicht auch demnächst Herren wie Danny DeVito oder Michael Douglas in den oberen Rängen der „Sexiest Men“.

Jetzt aber mal im Ernst. Ein Mann kann witzig, liebevoll zu seinen Kindern und bescheiden sein und trotzdem wie ein versehentlich zu lange bearbeitetes Stück Knete aussehen. So nachteilig zu viel Oberflächlichkeit bei der alltäglichen Partnerwahl ist – beim Entscheid zum „Sexiest Man Alive“ darf und sollte man ihr ruhig einmal nachgeben!

Ebenfalls in den Top Ten: Brad Pitt (Platz vier), Johnny Depp (Rang sechs). Auf dem achten Platz landete Will Smith. Brad Pitt und Johnny Depp lassen sich ja bereits seit vielen Jahren nicht mehr aus der Liste der Hollywood-Schönlinge wegdenken. Woran mag das liegen? An ihren seit Jahr und Tag knackigen Körpern? Dem Blick, der Frauen der unterschiedlichsten Altersklassen weiche Knie beschert? Oder aber sie verdanken ihre Beliebtheit letzten Endes doch den unleugbaren Vater-Fähigkeiten. ;)

Sei es drum, ich jedenfalls bin jetzt schon gespannt auf das diesjährige Ergebnis.

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