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Autor: Kristin

Wladimir Klitschko, ukrainischer Boxer, Doktor, Zauberer. Sein trainierter Körper und vor allem sein trainierter Geist machen ihn zum sexiest Man allive.

Wladimir wurde 1976 in  Semipalatinsk geboren. Heute ist er  Boxweltmeister im Schwergewicht und kaum ein Gegner kann Dr. Steelhammer das Wasser reichen. Und auch bei den Frauen steht er hoch im Kurs und gilt als super sexy.

Die Mischung aus Intelligenz, Charm und Durchhaltevermögen macht Wladimir zu einem der attraktivsten  Männer dieser Zeit. Er studierte Philosophie und Sportwissenschaften und promovierte 2001 in Sportwissenschaft.

Seine Profikarriere begann 1996. Bis heute perfektioniert er sich und den Sport. Er zeigt in seinen Kämpfen einen schnellen, sicheren und vor allem sehr vielseitigen Boxer. Er studiert seine Gegner genau bevor er sie systematisch zerstört. Doch das was ihn als Schwergewichtsboxer so sexy macht ist sein Körper. Er ist wunderschön athletisch und das trifft auf keinen Schwergewichtboxer sonst zu.

„Boxen ist nicht sexy.“ Von wegen!

Frauen finden zunehmend Gefallen am Boxen und damit unweigerlich auch an Dr. Steelhammer. Er hat das was viele Frauen sich von einem Mann wünschen: Witz, Charm, Disziplin, einen trainierten Körper, Intelligenz, soziales Engagement und seine Familie steht immer an erster Stelle für ihn. Das macht ihn für viele unwiderstehlich sexy.

Klitschkos Kampfansage: “Ich möchte den Kampf mit einem K.O. beenden.”

Erst am 20. Juli kamen KlitschK.O.-Fans wieder auf ihre Kosten. Wladimir boxte in der Veltins-Arena gegen den Usbeken Ruslan Chagayev. Seine Überlegenheit war deutlich sichtbar, obwohl der Gegner bis dato als ungeschlagen galt. Das seine Popularität nicht abnimmt beweisen die Zusschauerzahlen. Denn  seit 1939, als Max Schmeling  Adolf Heuser besiegte,  hatte eine Boxveranstaltung nicht mehr so viel Publikum. Nach der zweiten Runde lag der Gegner erstmals auf dem Boden und nach der neunte Runde gab er auf. Ein weiterer Sieg in Wladimirs Karriere. Erfolg macht eben doch sexy. ;)

Ps: Und Zaubern kann er auch. Die Perfektion eines Mannes ;)

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Autor: Sarah

Über Männer lässt sich viel denken und schreiben. In der Porträt-Serie stehen ganz normale deutsche Herren Rede und Antwort zum Thema Frauen und Sex.

Unser heutiger Porträtierter ist H. Er kommt aus einer großen Stadt, spielt hervorragend Gitarre und ist seit über zwei Jahren in einer festen Beziehung. Er ist Auszubildender und vor kurzem 20 Jahre alt geworden.

1. Was finden Sie an sich selbst sexy?
H.: “Meine Bierplautze! Jeder steht auf nen Bierbauch oder nicht? Warte, ich hab gar keinen. Naja okay, das ist eine schwierige Frage. Ich würd glatt sagen ALLES. Aber auch gar nichts.” Humor hat der Herr ja offenbar schon mal…
2. Was finden Frauen Ihrer Meinung nach an Ihnen anziehend?
H.: “Meine Gitarre, ganz klar. Und natürlich mein unglaubliches Aussehen. Ich glaube, ich hab von draußen ein “EINGEBILDETER FATZKE” gehört… naja.” Besonders ernst scheint der Gute das Interview ja nicht zu nehmen. Andererseits ist das Leben oft genug ernst!
3. Wie verführen Sie eine Frau?
H.: “Ganz einfach. Kinder, aufgepasst. Ich spiel nen Song von Iron Maiden und sage, er ist von mir. Da stehen die Frauen drauf. Okay nein. Ich trink ne Flasche Rum, telefonier ne Stunde mit ihr, am nächsten Tag trifft man sich dann (oder am übernächsten Tag… Kater und so), geht aus und schwupps steht se auf mich.” Das ist natürlich auch mal ne Methode, die Angebetete gefügig zu machen.

H. aus K. © Sarah Zimmermann

4. Was ist Ihr Geheimnis / Ihre Spezialität (im Bett)?
H.: “Die Kippe danach, definitiv. Niemand kann so graziös und anmutig eine Kippe anzünden wie ich. Krieg selber kaum Luft, aber zünd mir ne Kippe an, das hat doch Stil.” Eine erfrischende Herangehensweise.
5. Was stört Frauen an Ihnen?
H.: “Sie stört es, dass ich alles mit Logik und Neutralität betrachte und löse. Gott, das hassen sie.” Wobei er wahrscheinlich hauptsächlich von seiner Freundin spricht. Und Recht hat er. Es gibts nichts Schlimmeres, als einen Mann, der in emotionalen Momenten mit Logik daherkommt!
6. Was macht Ihnen beim Sex am meisten Spaß?
H.: “Das nackte Weib unter mir, das Gestöhne, der Sex selber.”

Na, da hatten wir ja einen richtigen Spaßvogel diesmal…

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Autor: Sarah

Über Männer lässt sich viel denken und schreiben. In der Porträt-Serie stehen ganz normale deutsche Herren Rede und Antwort zum Thema Frauen und Sex.

Unser heutiger Porträtierter ist B. Er kommt aus der Großstadt, ist 21 Jahre alt, 1,85 m groß, schlank und hat blaue Augen. Im Moment arbeitet er als Auszubildender im zweiten Lehrjahr. Wir haben ihm ähnliche Fragen wie dem Sex-Sensei gestellt.

1.    Was finden Sie an sich selbst sexy? - B.: “Da hab ich eigentlich noch nie drüber nachgedacht. Aber ich denke, ich mag meine Augen.” Dass blaue Augen sexy sind, haben wir bereits festgestellt…
2.    Was finden Frauen Ihrer Meinung nach an Ihnen anziehend? - B.: “Ich bin ehrlich. Ich antworte auch auf Fragen, auf die man von mir keine Antwort erwartet, wahrheitsgemäß. Das hat schon viele überrascht und fasziniert. Ich schaffe es dadurch, Interesse zu wecken. Ansonsten bin ich total lieb, was ja tendenziell keine so anziehende Eigenschaft ist.” Hat er damit Recht? Umstritten ist das Thema “lieber Mann” schon seit Langem.

B. aus B. © b_fami06

3.    Wie verführen Sie eine Frau? - B.: “Ich glaube nicht, dass ich da eine spezielle Taktik verfolge. Meist kuschle, streichle und massiere ich sie so lange,  bis sie definitiv mehr will.” Wem würde das nicht gefallen?
4.    Was ist Ihr Geheimnis / Ihre Spezialität (im Bett)? - B.: “Ich würde es nicht Spezialität nennen, aber ich mag es, mich manuell und oral zu betätigen. Penetrieren ist auch fantastisch, aber da fehlt mir etwas die Kontrolle - ich finde, Mann ist da nicht sonderlich feinfühlig.” Wortgewandt, der Herr. ;)
5.    Was stört Frauen an Ihnen? - B.: “Dass ich mich manchmal Sachen, die andere mir aufdrängen wollen, verschließe, obwohl ich am Ende meist feststelle, dass sie mir doch total Spaß machen. Aber diese penetrante Abwehrhaltung von mir ist schon ein Stimmungskiller. Außerdem bin ich kindisch.” Er grinst. Damit dürfte er nur bei den wenigsten punkten.
6.    Was macht Ihnen beim Sex am meisten Spaß? - B.: “Mit ‘alles’ ist es hier nicht getan, oder? Ich verweise auf Frage vier. Es macht mich glücklich, ihr etwas Gutes zu tun und das Resultat zu erleben.”

Egoistisch, wie viele andere Männer, ist B. offensichtlich nicht, ein deutlicher Pluspunkt. Was halten die Leserinnen von unserem Porträtierten?

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Autor: Sarah

Über sexy Männer lässt sich viel philosophieren, aber warum lassen wir nicht mal selbst einen zu Wort kommen?
M. aus B. ist jung, sieht gut aus und wird “Sex-Sensei” genannt. Widersprechen würde da niemand, der seine Fähigkeiten bereits am eigenen Leib erfahren hat. Wie tickt also einer der Männer, die Frauen zum sabbern bringen? Dieses Interview gibt einen kleinen Einblick.

1. Was finden Frauen an Ihnen anziehend? - M.: “Wohl meine Art zu tanzen. Ich bin im Takt und im Vergleich zum Rest ist das eine gute Leistung.” Er lächelt. “Ich bin aufmerksam, humorvoll und mache gelegentlich auch mal einen anzüglichen Witz.” Aha, hier wird das geschickte Spiel zwischen Flirt und sexuellen Handlungen deutlich. Sehr elegant.
2. Wie verführen Sie eine Frau? - M.: “Im Club mit antanzen, näher tanzen und küssen. Ich bin aber an sich kein Mann für eine Nacht. In einer Beziehung zu verführen ist so gesehen leichter. Aber auch schwerer. Am Besten ist es, mit Nackenküssen und Knabbern anzufangen. Irgendwann wird sie dann küssen wollen und wenn sie das macht, dann wissen Sie als Mann, dass Sie auf einem guten Weg sind.” Da hat er Recht!
3. Was finden Sie an sich selbst sexy? - M.: “Ich finde mich selbst gar nicht sexy. Aber man attestiert mir eine anziehende Körpersprache.” Bescheiden, der Herr - auch eine Sache, die wir Damen sehr zu schätzen wissen.
4. Was ist Ihr Geheimnis im Bett? - M.: “Ich kann gut herausfinden, was sie mag und mich darauf einstellen.”
5. Was macht Ihnen beim Sex am meisten Spaß? - M.: “Ich mag es, Frauen Lust zu bereiten. Und zwar so stark, dass sie ihre Hemmungen fallen lassen. Wenn man mich verwöhnen will, stehe ich zugegebenermaßen auf zärtliche Berührungen an Rücken oder Hals. Oder halt Oralsex.”

Aufschlussreich! Das Geheimnis des Sex-Senseis von nebenan ist hiermit enttarnt - er findet beim Liebesspiel heraus, was seine Partnerin mag und stellt sich darauf ein. Wie Casanova damals auch und dessen Ruf ist ja bis heute noch legendär…

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Autor: Sarah

Na, meine Herren? Schon mal über ein Tattoo nachgedacht?
Cool sehen sie ja schon aus. Und Frauen stehen ja wohl auch drauf. - Achso?

Hier mal ein allgemeines Meinungsbild der Damenwelt zu Männern und Tattoos in Form einer kleinen Checkliste.

TOP:
=> Tattoos bei muskulösen Männern finden die meisten Frauen sehr schön.
=> Zeitlose Motive kommen gut an. Ein “zeitloses Motiv” wäre zum Beispiel ein Tribal.
=> Als sexy werden Tätowierungen an Schultern, Hals und Nacken empfunden.

Männer und Tattoos? © trev poulson / flickr.com

FLOP:
=> Bunte Tattoos. Sie wirken oft lächerlich und übertrieben.
=> Tätowierungen an Po, Leiste, Bauch oder Brust bewerten viele Damen eher mit einem mitleidigen Kopfschütteln.
=> Als hässlich empfundene Motive: Fantasy-Monster, Totenköpfe und ähnlich Skurriles.
=> Tätowierte “Kneipenhorsts” lösen allgemeines Gruseln bei Frauen aus.
=> Die Kombination Piercings UND Tattoos ist ebenfalls zweimal zu durchdenken. Das ist in der Regel ein bisschen zu viel des Guten.

Auch hier ist allerdings wieder festzustellen, dass auch ein übertrieben tätowierter Mann von Frauen, laut eigenen Angaben, nicht nur wegen seiner Tattoos abgelehnt werden würde, wenn die Chemie ansonsten stimme.
Allgemein wird ein sehr stark tätowierter Mann schnell mit Gefängnis, Brutalität und Machotum assoziiert. Es gibt aber im Kontrast dazu Frauen, die von ihren stark tätowierten Partnern berichten, dass diese in führenden Positionen (Restaurantleiter, Industrieunternehmen etc.) tätig und auch ansonsten sehr liebevolle, intelligente, kulturell interessierte und einfühlsame Lebensgefährten sind.

Fazit? Meine Damen, man beurteilt ein Buch nicht nach seinem Umschlag.
Und an die Herren - weniger ist oft mehr. Und Tattoo und Bierbauch sind einfach keine gute Kombination, machen wir uns da nichts vor. ;)

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Autor: Sarah

Sie haben schwarzes Haar, das ihnen strähnig in Stirn und Augen fällt. Sie tragen enge schwarze Hosen, enge Shirts, stehen musiktechnisches auf alles, was rockt und greifen des Öfteren mal zur Rasierklinge um sich den Arm aufzuschlitzen. Klar, körperliche Schmerzen lenken die Heulsusen ein bisschen von ihrem ach so schweren Leben ab.

Natürlich ist das nur das landläufige und zugegeben eher billige Klischee eines Bilderbuch-Emos. Dennoch kann man Emo-Jungs, zumindest in der heutigen Zeit, allein durch ihre Optik und ihre Outfits und Frisuren recht schnell zuordnen.


eine Kollektion an Beispielbildern

Was versteht man nun unter einem Emo und inwiefern hat er Sexy-Potential?
Sie tragen besonders gerne Farben wie schwarz und lila, sie mögen Piercings und schminken auch des Öfteren ihre Augen schwarz. Die übliche Frisur wurde bereits oben beschrieben. Während viele Leute, vor allem sogenannte “Prolls” oder Männer, die sich selbst als supercool empfinden, Emos eher “belächeln” und als weinerliche Weicheier abstempeln, gibt es unleugbar eine Vielzahl an Frauen, die den Emo-Style extrem sexy finden. Emo steht nämlich auch irgendwo für Tiefgründigkeit und -Emo-tionalität, etwas das Frauen seeehr gern haben. Und zugegeben, so ein Piercing an der richtigen Stelle, enge Hosen und eine verwuschelte Frisur - da kann man ruhig schon mal seufzend dahinschmelzen.

Mein Fazit - Emos haben definitiv ein sehr greifbares Sexy-Potential. Sie sind süß, ein bisschen verwegen und ihre nachdenkliche Art macht sie zu großartigen Gesprächspartnern. Miau! Zumindest, wenn der in der Regel schlanke Körper nicht über und über mit Schnittwunden übersät ist, um dieses überstrapazierte und nervtötende Klischee noch einmal aufzugreifen. ;)

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Autor: Sarah

Viele Frauen hatten schon einmal mit einem von ihnen zu tun. Mr. Charming. Ein umwerfender Mann, der genau die richtigen Worte findet und einen magisch in seinen Bann zieht. Es zieht uns zu ihm wie die Motte zum Licht und es scheint, als hätte er nur auf uns gewartet.

Es dauert meist einen Abend lang. Der schöne Fremde behandelt die Dame wie eine Prinzessin, überschüttet sie mit Komplimenten. Und das auch noch mit guten, nicht mit dem billigen Schund, von dem man als Frau lediglich genervt die Augen rollt. Er weiß, was er sagen muss. Er weiß, wie das Spiel gespielt wird. Seine Aufmerksamkeit ist erfrischend und seine ganze Art einfach umwerfend.

Herzen sind zerbrechlich © CarbonNYC / flickr.com

Es folgt entweder eine Nacht voller Küsse oder ein One-Night-Stand und der Schöne verspricht von sich hören zu lassen, wiederzukommen. Wir Frauen schweben natürlich auf Wolke sieben. Da ist er, der Prinz auf seinem weißen Pferd, der unser Herz im Sturm erobert hat. Bevor die Träume allerdings noch romantischer werden, gibt es einen Dämpfer. Er meldet sich nicht. Tagelang. Wochenlang. Kriegt man ihn doch zu sprechen, ist er erstaunlich reserviert und ignoriert Kontaktversuche, wo es eben geht.

Wer dieses Szenario kennt, ist auf einen “Herzensbrecher” hereingefallen. Er liebt das Spiel mit dem Feuer, die Aufregung. Aber er verliert rasch das Interesse und ist meist schneller weg und außer Reichweite, als man gucken kann.
Was bleibt? Ein schaler Nachgeschmack. Die Erinnerung an einen perfekten Abend oder eine perfekte Nacht verhindert, dass man ernstlichen Zorn empfinden kann. Das Gefühl benutzt worden und ein Spielzeug gewesen zu sein trübt das Bild und hinterlässt Kratzer im Ego. Und vielleicht ein gebrochenes Herz.

Entkommen kann man diesen kalten Playboys nicht. Denn sie sind sexy und ihr Charme ist unwiderstehlich. Und welche Romantikerin könnte sich dem schon entziehen?

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Autor: Sarah

Das Gruselkabinett Disco hatte an diesem Wochenende wieder geöffnet.
Das Szenario war das Gleiche wie immer - der Karaoke-Floor meines Lieblingsclubs.

Auftakt des Abends? Ein älterer Mann, geschätzte 40 Jahre alt, steigt auf die Bühne und singt “Nothing else matters” von Metallica. Mit ihm im Rampenlicht steht seine aufblasbare Gummi-Luftgitarre, die er begeistert und enthusiastisch zur Untermalung seines Auftritts gebraucht. Gute Nummer. Alle lachen und freuen sich. Super, eins zu null für den Typen.

Er verlässt die Bühne schließlich. Bei den nächsten Auftritten anderer shreddert er weiter megacool auf seinem Aufblas-Gestell herum. Ich lächle. Süß.
Eine halbe Stunde später: Egal ob passend oder nicht (in manchen Liedern, zum Beispiel bei “My heart will go on” von Celine Dion kommt nämlich keine E-Gitarre vor…), der Mann rockt kontinuierlich auf seiner Möchtegern-Gitarre ab, und das demonstrativ im Gang, damit ihn auch ja alle sehen. Okay… langsam ist es nicht mehr lustig und er könnte doch wirklich allmählich mal aufhören und sich einfach hinsetzen.

Der Übeltäter © Jono Rotten / flickr.com

Selbe Location, zwei Stunden später. Ich kann den Kerl mittlerweile nicht mehr sehen und möchte ihm seine symbolische Penis-Verlängerung am liebsten aus der Hand reißen und um die Ohren hauen. Der Vollhonk muss doch begreifen, dass er diese Nummer nicht stundenlang am Stück durchziehen kann ohne zu nerven. Tut er anscheinend nicht. Er geht in die Knie, er gibt alles. Die umstehenden Gäste rollen mit den Augen oder lächeln gequält.

Nicht falsch verstehen. Nichts gegen Leute in den 40ern in Discos, deren Zielgruppe in den 20ern ist. Echt nicht. Lustig und originell sind die älteren Generationen ja schließlich auch. Aber bitte - irgendwann ist auch mal gut!

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Autor: Sarah

In der Disco begegnen einem ja die gruseligsten Gestalten. Vom müffelnden Alternativen, der herumpöbelt und riecht, als hätte er in Bier gebadet bis hin zum widerlichen Aufreißer gibt es eine nahezu unerschöpfliche Bandbreite an unangenehmen Begegnungen, die man machen kann.

S. aus B. hatte ein besonders abartiges Erlebnis. Sie befand sich an einem ganz normalen Samstag Abend in ihrem Lieblingsschuppen. Ihr Freund wollte nachkommen, sie solange zwei, drei Stunden alleine Spaß haben. Unglücklicherweise hatte genau an diesem Abend der sonst so gern genutzte Karaoke-Floor eine Art geschlossene Veranstaltung. Blöd. Also ab auf den 80’s Floor um dort die Zeit totzuschlagen.

Disco ©416style

Es war kalt und die Musik langweilig und untanzbar, zumal eh kein Mensch sich auf der Tanzfläche sehen ließ. Nach über einer Stunde wurde die Erwägung, einfach nur um sich die Zeit zu vertreiben, zu tanzen allmählich sinnvoll. Während S. aus B. sich also unbescholten dreht und amüsiert, wird sie plötzlich von jemandem angetanzt. Er hat eine Glatze, große dümmlich dreinblickende braune Kuh-Augen und ist pummlig. Sein Teint und seine Gesichtszüge identifizieren ihn, vermutlich, als Südländer. Pikiert, aber ohne sichtbare Rücksichtsmöglichkeit, lässt S. sich das gefallen, ignoriert den herumhampelnden kleinen Moppi aber so gut es geht. Als dieser schließlich den Versuch startet, sie anzufassen, blockt sie höflich aber bestimmt ab. So nicht. S. versucht sich durch langsames Von-Dem-Typen-Wegtanzen seinen aufdringlichen und anzüglichen Tanz-Bewegungen (eindeutigen Hüftstößen, widerliche Gesten, sich über die Lippen lecken, penetrantes Zwinkern) zu entziehen, er verfolgt sie aber unablässig. S.’s Freund ist nicht zu sehen und irgendwann erträgt sie es nicht mehr - wortlos verschwindet sie für 10 Minuten auf der Toilette.

Als sie wiederkehrt, hat Moppi zum Glück das Weite gesucht und auch der Freund taucht bald auf.
Damit aber noch nicht genug. Nein, Moppi war bald darauf wieder da und hatte diesmal ein willigeres Opfer gefunden. Seine fleischigen Pfoten fummelten am Hintern einer relativ unansehnlichen Frau herum, die er den Rest des Abends nicht mehr aus seinen Fängen entließ. Das Ganze lief weit genug, dass Moppi mitten auf der Tanzfläche begann, durch das T-Shirt der Fremden dort, wo ohne Kleidung ihre Brustwarzen sein würden, zu belecken. Dieser verstörende und übelkeitserregende Anblick gibt S. aus B. und Anhang den Rest - Sie gehen nach Hause.

Weitere Gruselstorys dieser Art werden sicher folgen. Jede Disco ist immer auch irgendwo eine Freakshow.

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Autor: Sarah

Die jährlichen “Miss Germany”-Wahlen sind allgemein bekannt. Auf nationaler Ebene wird gecastet und schließlich werden die qualifizierten Damen ins Rennen geschickt und stöckeln in verschiedenen Outfits über die Bühne - Heraus kommt dann die schönste Frau Deutschlands und geben tut es das Ganze bereits seit den 1920er Jahren.

Weniger bekannt ist die parallel dazu ablaufende Wahl zum “Mr. Germany” um die viel weniger öffentliches Theater stattfindet. Was im Übrigen nicht in Ordnung ist, wo bleibt denn da die Gleichberechtigung?

Sieger des Vorjahres wurde in jedem Fall ein Berliner - Philipp Holl ist sein Name und er ist 21 Jahre alt.

Ein richtiger Bilderbuch-Sexgott ist er ja nun nicht. Im Gegenteil, eigentlich erinnert er mich eher an die halbwegs schnuckeligen Jungs in der Nachbarschaft. Definitiv nicht unattraktiv, aber auch nicht so schön, dass ich weiche Knie bekomme. Aber die Meinung der Jury ist ja bekanntlich die, die zählt. ;)

Selber weiß unser Mr. Germany noch nicht so richtig, wie es jetzt weitergeht. Mit Modeln vielleicht. Fest steht, dass er sich mit seinem Sieg in jedem Fall für die Teilnahme an der Wahl zum Mister World qualifiziert hat. Diese findet voraussichtlich im März 2008 statt.

Wir wünschen unserem Berlinger Jungchen bei diesem Wettbewerb natürlich alles Gute. Mal sehen, was dabei herauskommt. Wenn er neben seiner Optik auch noch mit dem ein oder anderen cleveren Kommentar punkten kann, dürften die Chancen gar nicht mal so schlecht stehen.

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